Laufclub in Wolfenbüttel

Endlich wieder echte Wettkämpfe für Jedermann

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Endlich wieder echte Wettkämpfe für Jedermann

 

Matthias Wilshusen beim Braunschweiger Tag der Zehner in Rüningen mit Kreisrekord in der M50

Lange haben viele Amateurläufer diesem Moment entgegengefiebert: sich endlich wieder in einem richtigen Wettkampf mit echter Konkurrenz messen zu dürfen. Am Samstag beim Tag der Zehner auf der Bezirkssportanlage in Rüningen war es so weit.
Seit März haben zwar einige Meisterschaften und Eliterennen für Berufssportler und Kaderathleten stattgefunden, aber für die breite Masse gab es coronabedingt keine Startgelegenheiten. Entweder wurden die Wettkämpfte kurzfristig abgesagt oder auf einen späteren Termin verschoben.

Der Braunschweiger Tag der Zehner wurde von den Organisatoren binnen nur eines Monats realisiert. Als Impulsgeber mit dabei war der BlueLiner Dominik Schrader, der seit dieser Saison für den Braunschweiger Laufclub startet. Dominik war für das  Hygienekonzept verantwortlich. Die Athleten wurden überwiegend über die sozialen Netzwerke angesprochen. In kurzer Zeit meldeten sich fast 100 Teilnehmer an, die nach Leistungsstärke auf fünf Rennen aufgeteilt wurden.

Vom Laufclub BlueLiner konnten sich Marcel Liebsch, Sebastian Radecker und Matthias Wilshusen Startplätze sichern. Während der Rennen wurden die drei Athleten von Trainer Mario Burger betreut. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Mario mit dem Rennverlauf von Marcel Liebsch, der im ersten Rennen mit Zielzeiten über 39 Minuten startete und eine bessere Zeit hätte erreichen können. Mit seiner Endzeit von 43:53,88 min verbesserte er sich jedoch gegenüber dem Vorjahr immerhin um 50 Sekunden, so dass mit mehr Wettkampfpraxis in den nächsten Rennen noch bessere Ergebnisse zu erwarten sind.

Im dritten Rennen mit einer Zielzeit von 34 – 36:30 Minuten standen Sebastian Radecker und Matthias Wilshusen an der Startlinie. Während Radecker vor dem Start mit einigen anderen Läufern eine Endzeit zwischen 34:40 und 34:50 anpeilte, wollte Wilshusen das Rennen ruhig von hinten mit  einer Zielzeit von 35:50 Minuten angehen. Am Ende lief es für beide sehr gut. Radecker belegte den vierten Platz in 34:31,81 min,  und Wilshusen konnte nach einer kontrollierten Aufholjagd noch bis auf den achten Platz in 35:21,26 min vorlaufen. Mit der Zeit konnte Wilshusen seinen Kreisrekord aus dem Vorjahr über 10000 m in der M50 um über eine halbe Minute verbessern.

Am Ende war Mario Burger mit den Ergebnissen seiner Schützlinge sehr zufrieden. Alle haben neue Motivation für den weiteren Saisonverlauf getankt.

Ein großes Lob kann man nur an die Macher vom Braunschweiger Laufclub aussprechen, die das Event großartig organisiert und damit gezeigt haben, dass solche Wettkämpfe mit der notwendigen Sorgfalt auch im Amateurbereich möglich sind. Vielleicht besinnen sich die Verbandsfunktionäre künftig darauf, dass sie für mehr als nur ein paar Berufsläufer und Kaderathleten verantwortlich sind und unterstützen auch solche Veranstaltungen, die von engagierten Organisatoren mit viel Aufwand geplant und durchgeführt werden, hofft Wilshusen.

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1. Vorsitzender
Vereinsmanager C-Lizenz
Freiwilligenmanager und -koordinator
ambitionierter Seniorenläufer
Persönliche Bestleistungen
1500 m - 4:26,66 min (2004)
Meile - 4:44,40 min (2005)
3000 m - 9:15,87 min (2004)
5000 m - 15:47,72 min (2004)
10000 m - 32,56,8 min (2005)
Stundenlauf - 17620 m (2004)
10 km - 32:37 min (2007)
Halbmarathon - 1:13:06 h (2006)
Marathon - 2:41:37 h (2009)
50 km - 3:23:27 h (2013)
6h-Lauf - 75,263 km (2012)

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